5. bis 8. April 2018 Ausstellung frau bischoff "Jeden Tag Collagen"

 

 

(3.4.18) Leider ist es frau bischoff aufgrund unverhersehbarer Ereignisse entgegen aller Planungen nicht möglich, nach München zu kommen. Wir haben uns trotzdem entschlossen - und es ist auch der explizite Wunsch von frau bischoff - die Ausstellung stattfinden zu lassen. Allerdings wird das leider ein paar Auswirkungen auf das Programm haben. So wird das Gespräch zur Vernissage ohne den direkten Input von frau bischoff stattfinden müssen, wir denken aber dass die von uns in die Runde geladenen weiteren Künstler*innen auch so interessantes zu sagen haben. Zudem wird in dem Zusammenhang leider auch das Konzert von Max Pohl am Samstag abend ausfallen.

Wir freuen uns trotzdem auf Euer Kommen.

 

 

frau bischoff - Jeden Tag Collagen

5. bis 8. April 2018 | iRRland, Bergmannstraße 8, München

 

 

2017 hat frau bischoff unter dem Titel "Jeden Tag Collage" an jedem Tag des Jahres eine Collage erstellt, und dabei aktuelle politische, kulturelle und gesellschaftliche Geschehnisse genauso wie sehr persönliche Erlebnisse und Emotionen reflektiert. Bei der Ausstellung im iRRland zeigt die Künstlerin eine Auswahl aus den 365 Seiten dieses visuellen Tagebuchs des letzten Jahres. 

 

 

Donnerstag 5. April 2018

 

19 Uhr Vernissage mit Künstler*innen- und Publikumsgespräch "Kunst und Leben - Wieviel Alltag steckt im Kunstwerk?"

 

Freitag 6. April 2018

 

geöffnet von 18 - 22 Uhr | 20 Uhr Thomas Zigahn liest "Absurditäten aus dem Alltag eines Künstlers"

 

Samstag 7. April 2018 

 

geöffnet von 18 - 22 Uhr | 20 Uhr Konzert: Max Pohl (Berlin)

 

Sonntag 8. April 2018

 

Finissage | geöffnet von 15 - 20 Uhr | 17 Uhr Konzert: Squeezebox (on the rocks)

 

 

 

 

 

frau bischoff ist Grafikdesignerin, Kunsttherapeutin und Künstlerin. Aufgewachsen in München lebt sie seit 2003 in Berlin. Neben der bildenden Kunst beschäftigt sie mit BRAND - Verein für theatrale Feldforschung die Suche nach zeitgemäßen performativen Ausdrucksformen. Im Jahr 2017 erstellte frau bischoff täglich eine Collage. Über ihre Website sind die Arbeiten zugänglich. Ihr derzeitiges Projekt "Kalenderwoche" verspricht die Veröffentlichung eines Werkes pro Woche.

 

Künstlerische Arbeiten: März 2017 Ausstellung „Verbindungsbilder“ im iRRland, München; 2016/2017 Planung und Umsetzung der Tafelrunden mit BRAND; Oktober 2016 Ausstellungen „Wesen“ im iRRland, München und Teilnahme an Gruppenausstellung „Zur Macht der Gewohnheit“ in der Villa Kuriosum, Berlin; Juni 2015 Veröffentlichung der Kunstkarten „Held*innenreise“; Juni 2014 „Beherzte Begegnungen“ eine interaktive Installation mit ilka Eichner im Rahmen von 48 Stunden Neukölln; Februar 2014 Ausstellung „…and the mermaids, too“ im KAMO Atelier, Berlin; 2013 Konzept und Ausstattung bei der Performance „SUPERmensch – Über die Superkräfte im Alter“; Design, Performance sowie Mitarbeit an Konzept und Ausstattung bei den BRAND-Aktionen „H!A!S!E!” (2011) und „KLAUS! LEBT! IDEAL!” (2010); Interaktive Installation mit der Gruppe artistsandtherapists bei p.art 2010 im Atelier KUNSTLEeRRAUM, Berlin; Konzeption und Ausstellung eigener Werke bei „nerdart #01 – a group exhibition with sound and visuals“ in der Galerie zeitzone, Berlin (2010); 2003 „Lost in L.A.“ (Kurzfilm), Drehbuch und Schauspiel, Regie: Arnd Möller, Kamera: Marcel Seehuber, mit Dave Wilcox, Niels Klaunik, Barbara Wichmann und Dominik Burki; 2002 Diplomausstellung der IFOG Akademie, München; 2001 Performance bei „Pathos 2000“ im Pathos Transport Theater, München.

 

www.fraubischoff.de

 

 

Thomas Zigahn (Tanz auf Ruinen Upcycling & Records / Out of Order Fanzine / Bierschinken) liest "Absurditäten aus dem Alltag eines Künstlers". Thomas Zigahn ist seit 2013 freischaffender Künstler und schlägt sich seitdem mit den Hürden des Alltags in unsicheren (Arbeits-)Verhältnissen durch. In digitalen Zeiten DIY-Printmedien zu veröffentlichen, ein Schallplattenlabel zu betreiben und den Broterwerb mit Nischen-Kunst zu bewerkstelligen, führt zu Reisen quer durch Deutschland und die angrenzenden Nachbarländer. Dabei hält Thomas die Absurditäten seines (Künstler-)Alltags im Tagebuch fest und veröffentlicht(e) bereits einige Texte in Print- und Online-Medien.

 

Gelesen werden die Kurzgeschichten: DIY-Journalismus in der Punk-Szene; Der Kampf mit der Agentur für Arbeit - oder Passierschein A38; Ein Tag im Leben des Bierschinken sowie diverse weitere Anekdoten, die den Spagat zwischen Kunst, Kultur und den Hürden der deutschen Bürokratiemaschine beschreiben.

 

 

Max Pohl aus Berlin spielt seit mehr als 10 Jahren in mehreren Punkrockbands. Zur Zeit spielt er Gitarre für die Berliner Streetpunkband Rebels’s Bay und Hammond-Orgel für Arthur and the Spooners. Doch für sein Soloprojekt lässt er die Verstärker stehen und hängt sich die akustische Gitarre um. Stilistisch geht es von Outlaw Country über Folk bis hin zu Punkrocksongs.

 

https://www.youtube.com/watch?v=VneVeQ2wMtg

 

 

Squeezebox (on the rocks): Squeezebox aus München entstanden aus der Lust zweier Freundinnen am Musikmachen, an der Quetsche und Liedern aus Osteuropa. Kurze Zeit nach den ersten Auftritten vor sieben Jahren waren sie zu fünft und zum Akkordeon gesellten sich Xaphoon, Rasseln, ein Cello, die gute alte Blockflöte und ein Koffer oder Eimer als Percussioninstrument. Doch auch Squeezebox fordert der Alltag manchmal seinen Preis und das Projekt lag ungeplant bis jetzt einige Zeit auf Eis. Vorerst wieder als Duo singen und spielen Squeezebox (on the rocks) zur Finissage plugged oder unplugged Lieder von Sinti bis Roma, Klezmer, Lieder aus Osteuropa, Tangos, 7/8- und 9/8-Takte, Kinderlieder und noch einiges mehr.

 

 

 

 

 

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